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12_Clara_FeyClara Fey, geboren 1815 in Aachen, gestorben 1894 im Generalmutterhaus in Simpelfeld (Holland), ist die Gründerin der Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus.

Wenn sie auch die Schule in Godesberg nicht selbst ins Leben gerufen hat, so hat sie sich doch viele Jahre vor der Gründung mit der Bedeutung der höheren Mädchenbildung befaßt und mit dem Erzbistum Köln und der katholischen Gemeinde Godesberg darüber verhandelt.

Clara Fey verstand den Ruf ihrer Zeit, heimatlosen Kindern Mutter und Erzieherin zu sein. Ihre natürliche Herzensgüte und Selbstlosigkeit kamen dieser Aufgabe entgegen. Sie begriff, dass der Ruf ihrer Zeit ein Anruf zum Glauben, ein „Anruf in die persönliche Christusgefolgschaft und Christusfreundschaft“ bedeutete. Offen für diesen Anruf Gottes verstand Clara Fey die soziale Not des Jahrhunderts als „Angerufene und Geforderte“. In dieser Verantwortung gründete sie die Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus, um zusammen mit Gleichgesinnten den Anruf zu beantworten.

Das Werk Clara Feys war ein echter Beitrag zur Lösung der sozialen Frage. Er verwirklichte den Rat des zeitgenössischen Bischofs Ketteler, der sagte: „Lasset uns die Lehre Christi befolgen, und alle sozialen Übel sind wie mit einem Zauberschlage verschwunden, lasset uns, Reiche und Arme, einen unserer Nächsten lieben wie uns selbst, und das Angesicht der Erde wird erneuert sein.“ Dem Beispiel Clara Feys folgten viele, und in wenigen Jahrzehnten verbreitete sich die Kongregation über die Länder Europas und auch nach Übersee aus. Tausende von Kindern waren ihr anvertraut in Schulen und Heimen.

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