Bi-Edukation und individuelle Förderung

Darüber hinaus hat das Clara-Fey-Gymnasium seit dem Schuljahr 2010/11 ein gesondertes Förderkonzept für die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik eingeführt, bei dem durch entsprechende unterrichtsorganisatorische Rahmenbedingungen die Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise individuell und genderspezifisch in den Hauptfächern gefördert werden. 

  • Ein Grundpfeiler dieses Förderkonzeptes ist die Erfahrung, dass durch die ausgeweitete Stundentafel von G8 eine sinnvolle Förderung nur im Stundenraster des Schultags stattfinden kann. Hier mussten die in der Stundentafel des Landes vorgesehenen „Förderstunden“ (10 Stunden in der SI) inhaltlich und organisatorisch so ausgestaltet und quantitativ ergänzt werden, dass die individuelle Förderung sichergestellt ist. Die Bandbreite des Konzepts reicht organisatorisch von der Aufteilung von Parallelklassen zu leistungshomogenen Gruppen bis zum Unterricht in kleineren Gruppen durch den zusätzlichen Einsatz von Lehrkräften, inhaltlich von ausgewiesenen Übungsstunden über Konversationsstunden bis zur Ergänzung durch eine reguläre Unterrichtsstunde in Zeiten mit starker Lernprogression.
  • Den äußeren Rahmen des Konzeptes bietet die Veränderung der Stundentafel, die genderspezifisch in bestimmten Jahren oder Halbjahren die Förderstunden in den Hauptfächern zuteilt. Diese Stundentafel ist im Schuljahr 2011/12 bereits bis zur Stufe 7 eingeführt. Die Förderstunden sind aus Gründen der Transparenz ausdrücklich im Stundenplan ausgewiesen. 
  • Zu diesem äußeren Rahmen treten die Beschlüsse der Fachkonferenzen, die für jede dieser Förderstunden ein spezifisches organisatorisches, inhaltliches und methodisches Konzept zur individuellen Förderung festgelegt haben.
Menü